Vulkanisationsverzögerer

Vulkanisationsverzögerer sind organische Stoffe, die die Anvulkanisationszeit (Scorchzeit) einer Kautschukmischung herabsetzen, ohne jedoch die Vulkanisationsgeschwindigkeit zu verringern. Sie werden in geringer Dosierung eingesetzt, verlängern die Anvulkanisationszeit und verhindern einen unerwünscht verfrühten Vulkanisationsbeginn während der Herstellung, Verarbeitung oder Lagerung einer Kautschukmischung. In manchen Fällen führt eine zu hohe Temperaturbelastung während der Mischungsherstellung zu nicht mehr verarbeitbaren Mischungen. Vulkanisationsverzögerer können derartige Mischungen, wenn die Vernetzung nicht schon zu weit fortgeschritten ist, wieder verarbeitbar machen, d. h. die Anvulkanisationszeiten werden nachträglich wieder verlängert. Ein weiterer großer Vorteil beim Einsatz von Vulkanisationsverzögerern ist, dass die Gummimischungen mit wesentlich höheren Vulkanisationstemperaturen und kürzeren Vulkanisationszeiten gefahren werden können und damit ein höherer Ausstoß erzielt wird.

Kurzübersicht der lieferbaren Vulkanisationsverzögerer.

CTPI / PVI

CTPI und PVI sind Scorchverzögerer auf Basis N-Cyclohexyl-thiophthalimid.

PVI ist ein 100%iges Produkt.

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  • beöltes Pulver

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PVI

Avoguard CTPI ist ein 100%iges Produkt.

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  • beöltes Pulver

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Avoguard CTPI

Avoguard CTPI 50 S ist ein 50%iges Produkt, als Trägermaterial dient ein Palmölderivat.

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  • Granulat

Avoguard CTPI 80 S ist ein 80%iges Produkt, als Trägermaterial dient ein Palmölderivat.

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  • Granulat

Avoguard CTPI 50 GE ist ein 50%iges Produkt, als Trägermaterial dient ein EPDM/SBR-Verschnitt.

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  • Granulat

Avoguard CTPI 80 GE ist ein 80%iges Produkt, als Trägermaterial dient ein EPDM/SBR-Verschnitt.

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  • Granulat