Stearinsäuren

Stearinsäure kann durch Verseifung aus pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten gewonnen werden. Fett wird zusammen mit Natronlauge gekocht und dabei in Glycerin und das Natriumsalz der Fettsäuren (Seife) hydrolysiert. Diese Fettsäuresalze werden mit Mineralsäure wieder in die Fettsäuren überführt. Da Fette meistens eine Mischung verschiedener Glycerinester von Fettsäuren enthalten, müssen diese aufwendig durch Destillation getrennt werden oder werden als Mischung weiterverwendet.

Unter dem Begriff Stearinsäure versteht man in der Kautschuktechnologie ein Gemisch verschiedener Fettsäuren unterschiedlicher Herkunft (Pflanzen, Tiere, Fische), dementsprechend variiert auch die Zusammensetzung. Zur Aktivierung der meisten Schwefel-Beschleuniger-Systeme sind Zinkoxide und Fettsäuren erforderlich. Die gute Löslichkeit der Fettsäuren Zinksalze bewirkt eine gute Verteilung der Zinkionen. Für die Aktivierung der Beschleunigersysteme verwendet man Stearinsäure. Aufgrund der emulgierenden Wirkung verbessern Fettäsuren die Benetzung von Füllstoffen und die Verteilung von Kautschukverschnitten. Stearinsäure wird auch zur Reduktion der Walzenklebrigkeit verwendet.

B 1802 CG besteht aus rein pflanzlichen Rohstoffen; Jodzahl max. 1.

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  • Flocken

B 1805 besteht aus rein pflanzlichen Rohstoffen; Jodzahl max. 5.

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  • Flocken oder Pastillen