Polyethylenglykole

Die wichtigste Eigenschaft aller Polyethylenglykole (PEG´ s) auch Oxydwachs, Polyethylenoxid oder Polyglycol genannt, ist ihre Löslichkeit in Wasser. Flüssige PEG´ s sind in jedem Verhältnis mit Wasser mischbar. Selbst von einem PEG 8000 können noch 50-prozentige Lösungen und durch Mischung eines festen (PEG 1500) mit einem flüssigen PEG kann ein wasserlösliches Produkt von salbenartiger Konsistenz hergestellt werden. Die flüssigen PEG´ s sind hygroskopisch, die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen, nimmt mit steigender Molekülmasse ab. Härte und Schmelzbereich steigen mit zunehmender Molekülmasse an. Polyethylenglykole finden, durch ihre vielfältigen Eigenschaften, in den verschiedensten Anwendungen ihren Einsatz. In der Gummiindustrie werden Polyethylenglykole als Gleit- und Formtrennmittel, Vulkanisationsaktivator oder Wärmeträger bei der Produktion von Gummiartikeln eingesetzt.

Kurzübersicht der lieferbaren Polyethylenglykole.

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Polyethylenglykole

PEG 4000

PEG 4000 wird in der Kautschukverarbeitenden Industrie als Vulkanisationsaktivator verwendet, es modifiziert die kinetische Gewichtszunahme, den Plastizitätsmodul, die Vulkanisationsrate und reduziert die Scorchzeit. Diese Effekte werden in den meisten mit Ruß oder mit mineralischen Füllstoffen gefüllten Elastomeren, wie BR, EPDM, NBR, NR, SBR, und EPDM, aber auch in ungefüllten Elastomermischungen erzielt. PEG 4000 reagiert mit den sauren Gruppen der Kieselsäure und reduziert stark deren negativen Einfluss auf das Vulkanisationsverhalten.

PEG 4000 ist ein PEG mit einer hohen Molekülmasse und daher bei Raumtemperatur fest.

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  • Flocken

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PEG 4000

PEG 4000 Pulver ist ein PEG mit einer hohen Molekülmasse und daher bei Raumtemperatur fest.

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  • Pulver

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PEG 4000 Pulver