Kieselsäuren

Pyrogene Kieselsäuren

A-200 und A-380 sind pyrogene Kieselsäuren, von kugelförmiger Teilchenstruktur, mit spezifischen Oberflächen von 200 und 380 m2/g, basierend auf dem Hochtemperaturhydrolyseverfahren (Silikontetrachlorid SiCl4).

Die Rheologie und Thixotropie von Flüssigkeiten, Bindemitteln und Polymeren wird eingestellt und die Rieselfähigkeit von Pulvern verbessert. Unter der Bezeichnung pyrogene Kieselsäuren werden alle hochdispersen Kieselsäuren, die in der Gasphase bei hohen Temperaturen durch Koagulation von monomerer Kieselsäure erhalten werden, zusammengefasst. Bei dem Prozess der Hochtemperaturhydrolyse wird ein homogenes Gemisch aus dampfförmigem Siliciumtetrachlorid, Wasserstoff, Sauerstoff und einem Inertgas mit einem Brenner in einem gekühlten Verbrennungsraum verbrannt.

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Lieferform

weiße, voluminöse Pulver

Positive Effekte

  • Optimale Rheologieeinstellung während der Verarbeitung
  • Verstärkung von Silikonelastomeren
  • Verdickung von unpolaren Flüssigkeiten, z.B. Fette, Öle
  • Free Flow von Nahrungsmitteln und industriellen Pulvern
  • Hohe chemische Reinheit
  • Beste Isolationseigenschaft, auch bei hohen Temperaturen
  • "Pulverisierung von Flüssigkeiten", z.B. Medizin, Kosmetik

pdf Datenblatt A-200

pdf Datenblatt A-380

Weitere pyrogene Kieselsäuren auf Anfrage!

Gefällte Kieselsäure

Helkasil ZC-185 ist eine universell einsetzbare Fällungskieselsäure, die als verstärkender Füllstoff in der Gummiindustrie ihren Einsatz findet. Die mit ZC-185 verstärkten Gummimischungen erhalten besonders hohe Werte bezüglich Zugfestigkeit, Shore-Härte, Abrieb- und Weiterreißwiderstand. Um diese Effekte zu erreichen, ist die Zugabe von Aktivatoren, wie z. B. Glykolen, Aminen oder anderen basischen Zweitbeschleunigern, unbedingt notwendig.

Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Kieselsäuren auf nassem Wege sind Alkalisilikatlösungen, vorzugsweise Natronwasserglas, aus denen durch Zusatz von Säure amorphe Kieselsäure ausgefällt wird. Nach dem Filtrieren, Waschen und Trocknen besteht das gefällte Produkt zu 86-88 % aus SiO2 und zu 10-12 % aus Wasser, das sowohl im Molekülverband als auch an der Oberfläche physikalisch gebunden ist. Die ausgefällte Kieselsäuresuspension wird in Filterpressen überführt, in denen die bei der Fällung entstandenen Salze ausgewaschen werden und so viel Wasser wie möglich entfernt wird. Der Filterkuchen enthält immer noch erhebliche Wassermengen, die bei der Trocknung verdampft werden. Die Trocknung erfolgt nach unterschiedlichen Verfahren, je nachdem, welche Eigenschaften für die Kieselsäure angestrebt werden. Häufig folgen noch Mahl-, Sicht- und/oder Granulationsschritte.

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Lieferform

Weißes Pulver oder weißes Granulat.

pdf Datenblatt Hellkasil ZC-185

pdf Datenblatt Hellkasil ZC-185 GR




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